Das wird schön am Wochenende: Unsere Veranstaltungstipps

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erschienen am 20.02.2017 auf merkur.de

Samstag:

Tölz: Marionettentheater, „Die Bremer Stadtmusikanten", 15 Uhr (Eintritt 6/5 Euro); „Der Mond – Oper von Carl Orff, 19.30 Uhr (Eintritt: 19/17/12 Euro), Kartenreservierung, Telefon 0 80 41/7 93 51 56, 0 80 41/78 67 15, Fax 0 80 41/7 93 35 03. +++ Marriage Week, romantische Nachtwanderung „Wenn zwei in meinem Namen unterwegs sind", 19 bis 21.30 Uhr, Info zum Treffpunkt: www.mariage-week-toelz.de. +++Planetarium, „Wunder der Schöpfung am Sternenhimmel", Vortrag von Franz Xaver Kohlhauf, 19.30 Uhr, Am Schloßplatz.

Arzbach: „Arzriver-Boi" mit „4MuniXX", 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), „Arzbacher Hof". +++

Benediktbeuern: Beira Fasching, „Grusi(Sch)musi-Nacht" mit der Beira Musi, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), Gasthof Post (ab 16 Jahren mit Ausweispflicht). +++

Bichl: Maschkeraverein, „Aber Vorsicht – It's Coolman-Boi" mit DJ Matty Valentino, 20 Uhr, Gasthaus Bayerischer Löwe. +++

Fischbach: Fischbacher Frauenkreis, Kinderfasching, 14 bis 17 Uhr, Gasthaus Fischbach. +++

Gaissach, „Jubiläumsgrausam", letzte Sitzung, 20 Uhr, Gasthaus Zachschuster. +++

Lenggries: Trachtenverein Hirschbachtaler, Faschingsgaudi mit der bekannte Musikgruppe „Die Zwoarahoib G'soggaden", Einlass ab 19.01 Uhr (ab 16 Jahre/Ausweiskontrolle), Gasthof Wastlerwirt in Anger. +++

Sonntag:

Tölz: Tölzer Flohmarkt, Einweisung der Aussteller auf die Freiflächen ab 8 Uhr, Aufbau 9 Uhr, Verkauf bis 16 Uhr, Festplatz am Moraltpark (nur bei geeigneter Witterung auf schneefreiem Platz, Infos unter Telefon 0 81 79/9 21 08). +++ Marriage Week, ökumenischer Abschlussgottesdienst, 11 Uhr, Klosterkirche. +++Schülertheater aller Schüler der 5. Klassen der Tölzer Schulen, Aufführung des russischen Märchens „Die Abendteuer des starken Wanja" von Otfried Preußler, 18 Uhr, evangelisches Gemeindehaus (Eintritt frei, Spenden erbeten). +++

Bad Heilbrunn: Kinderfaschingsball des CSU-Ortsverbands mit Auftritt der Bichler Prinzengarde mit Prinzenpaar, 13.30 Uhr, Kursaal.+++

Geduld – die Alltagsform der Liebe

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erschienen am 10.02.2017 auf jesus.ch

Ehe lässt sich mit einem Garten vergleichen. Je mehr Zeit, Kraft, Kreativität und Liebe wir investieren, desto schöner wird er werden. Nicht alles, was wir uns wünschen, gedeiht auf Anhieb und manche schöne Pflanze wird erst nach und nach ihre ganze Schönheit entfalten. Wer zu früh «die Hacke hinwirft», steht in Gefahr, die Ernte zu verpassen.

«Das Gras wächst nicht schneller, wenn Du daran ziehst», sagt der Volksmund. Gesundes Wachstum erfordert Zeiten des Wartens und des Reifen-Lassens und regelmässiges Unkrautzupfen verhindert, dass die Liebe von Schmarotzerpflanzen überwuchert und erstickt wird.

Ein lauschiger Ehe-Garten wird nicht aus dem Boden gestampft

Auch die Ehe kennt Wetterwechsel und Jahreszeiten. Tage voller Wärme wechseln sich ab mit stürmischen, nasskalten Zeiten, in denen alles zu stagnieren scheint. Doch sogar unter dem Frost warten Blüten auf den warmen Wind, der neues Leben weckt. Ehe ist auf ein ganzes Leben angelegt, weil wir unendlich viel Zeit brauchen, um zu entdecken, was wir aneinander haben und zu werden, was wir miteinander sein sollen. Ein lauschiger Ehe-Garten wird nicht in einer kurzen Aktion «aus dem Boden gestampft», sondern entfaltet mit jedem Jahr mehr Fülle und Schönheit. Oder, wie Hans Medle es formuliert: «Geduld ist die Alltagsform der Liebe.»

Zur Autorin

Regula Lehmann ist Familienfachfrau, Elterncoach, Autorin, und Mitarbeiterin für Familienprojekte bei der Stiftung Zukunft CH.

Ehejubilare treffen sich in Hainichens Ratssaal - Gellertstadt beteiligt sich auch dieses Jahr wieder an der "Marriage Week"

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erschienen am 14.02.2017 in der Freien Presse

Hainichen. Paare, die ihr Ehejubiläum feiern möchten, können sich heute - direkt am Valentinstag - im Ratssaal des Hainichener Rathauses zur "Marriage Week" treffen. Denn die Stadt hat sich auch in diesem Jahr entschlossen, bei der seit 1996 stattfindenden "Woche der Ehepaare" mit zu machen. "Ziel der ,Marriage Week' ist es, den Wert der Ehe in der Gesellschaft zu stärken, das Fest der Ehe zu feiern und an das Eheversprechen zu erinnern", teilt die Stadtverwaltung mit. Angesprochen sind Paare, die vor 25, 30, 40, 50, 55, 60 oder sogar noch mehr Jahren aus Liebe die Ehe geschlossen haben. "Diese ist Partnerschaft, Intim-, Wohn- und Lebensgemeinschaft, zumeist Elternschaft, aber auch Wirtschaftsgemeinschaft. Die Ehe realisiert die edelste Form des menschlichen Umgangs miteinander und soll auch in Hainichen dementsprechend gewürdigt werden", heißt es aus dem Rathaus. Eine schriftliche Einladung hätten nur Ehepaare erhalten, die im städtischen Melderegister mit ihren Standesamtsdaten vermerkt sind. Da es sicherlich noch weitaus mehr Jubelpaare gebe, die nicht erfasst sind, seien auch sie - falls sie in diesem Jahr ein derartiges Jubiläum feiern - zu einem Sektempfang mit Kulturprogramm in den Hainichener Rathaussaal eingeladen. Die Gäste erwartet ein buntes Programm mit einem Roland-Kaiser-Double und einer Pianistin sowie weiteren Überraschungen. Der Eintritt für diese rund 90-minütige Veranstaltung ist frei. Um eine Spende von 10 Euro pro Paar wird zur Deckung der entstehenden Unkosten gebeten. Darüber hinaus gewährt die Stadt Hainichen in der Woche vom 7. bis 14. Februar 2017 beim Besuch des Gellert-Museums und der Lehrschwimmhalle einem Ehepartner kostenlosen Zutritt, sofern das Ehepaar gemeinsam diese Einrichtung besucht. (ule)

EHE IST KEIN SELBSTLÄUFER - Grosser Ehe-Service in Windisch

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erschienen 13.02.2017 auf jesus.ch

Wer verheiratet ist, lebt gesünder und länger – das zeigen Studien. Aber eine glückliche und langjährige Ehe ist kein Selbstläufer. Die Evangelisch-methodistische Kirche Windisch-Brugg gestaltet deshalb erstmals eine Woche für Ehepaare.

Zwar wissen wohl alle der rund 40'000 Paare, die in der Schweiz pro Jahr heiraten, dass die Ehe kein Selbstläufer ist. Wer heiratet, nimmt sich in der Regel vor, in seine Beziehung zu investieren und die Ehe zu pflegen. Aber wie macht man das? Die EMK Windisch- Brugg veranstaltet zum ersten Mal eine MarriageWeek.

Nicht nur das Auto pflegen

«Wir bieten Angebote für Paare, denen es gut geht in der Ehe, und die dafür sorgen wollen, dass das auch so bleibt. Ich bin überzeugt: So wie ein Auto regelmässig einen Service braucht, so will auch die Ehe regelmässig gepflegt und wertgeschätzt werden», sagt Ursula Staub. Sie ist Mit-Initiantin dieser Ehewoche.

Pfarrer Ruedi Stähli ergänzt: «Es ist klar: In jeder Ehe kriselt es zwischendurch. Die Ehe-Woche möchte darum Impulse geben, wie man das einmal im verliebten Zustand gegebene Eheversprechen auch längerfristig erhalten kann, und zwar mit Freude!»

Start und Höhepunkt der MarriageWeek ist ein kulinarischer Abend in der Bossartschüür Windisch. Zu zweit wird man dort Leckerbissen in Form eines reichhaltigen Tapas-Tellers geniessen können und in Interviews von den Highlights und Stolpersteinen dreier Ehepaare hören. Ebenfalls stehen ein Filmabend und ein Gottesdienst zum Thema «Ja, ich will – immer noch!» auf dem Programm. Alle Angebote können einzeln besucht werden.

In die Gesellschaft hineinwirken

Auf der Suche nach Möglichkeiten, positiv in die Gesellschaft hineinzuwirken, sei man auf die weltweit stattfindende MarriageWeek gestossen, erklärt EMK-Pfarrer Ruedi Stähli. Ursula Staub ergänzt: «Wir haben schon viele positive Rückmeldungen zur Idee der MarriageWeek erhalten und deshalb ist bei uns die Vorfreude gross auf die Abende und den besonderen Gottesdienst.» Auch Ruedi Stähli ist gespannt: «Ich merke selber, dass ich in meine bisher sechsjährige Ehe investieren muss, wenn sie langfristig frisch bleiben und Spass machen soll. Ich hoffe, dass sich viele von diesem Gedanken anstecken lassen und in den sogenannten 'guten Zeiten' in ihre Ehe investieren und sich etwas Gutes gönnen werden.»

«Sagen Sie Ja!»

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erschienen am 09.02.2017 auf jesus.ch

Nicht nur vor dem Traualtar ist es gefragt, dieses grosse «Ja», das die Welt zusammenhält. Ich lebe davon, dass mein Ehepartner täglich neu «Ja» sagt zu mir.
Vertrauensvoll, waghalsig und trotz allen Hochs und Tiefs, die wir auf unserem gemeinsamen Weg zusammen erlebt haben. Ich zähle darauf, dass er an meiner Seite bleibt, obwohl ich manchmal fast nicht zum Aushalten bin und jedes Jahr, das wir zusammen erleben, deutliche Spuren an Gesicht und Körper hinterlässt. Wo kämen wir hin ohne dieses «Ja», das den Boden für vertrauensvolle Beziehungen legt und ein Netz knüpfen, das uns trägt?

In Eiszeiten nicht vergessen, dass es den Frühling gibt

Ich zähle auf dieses «Ja», das «alles hofft, alles glaubt und allem standhält», wie es im biblischen Hohelied der Liebe heisst. Oder, wie der Musiker Albert Frey es im Lied «Anker in der Zeit» ausdrückt: «Es gibt bedingungslose Liebe, die alles trägt und nie vergeht. Und unerschütterliche Hoffnung, die jeden Test der Zeit besteht.»

Auf diesem «Ja», das Gegenwind aushält, Stürme überdauert und in Eiszeiten nicht vergisst, dass es den Frühling gibt, steht unser gemeinsames Leben. «In guten wie in schlechten Tagen», so haben wir es einander bei unserer Hochzeit versprochen und uns dabei auf eine Liebe berufen, die grösser ist als die unsere. Weil diese göttliche Liebe Bestand hat, wagen wir es, auch und gerade als Ehepaar, immer wieder neu. «Ja, ich will, mit Gottes Hilfe.»

Zur Autorin

Regula Lehmann ist Familienfachfrau, Elterncoach, Autorin, und Mitarbeiterin für Familienprojekte bei der Stiftung Zukunft CH.